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Die Heiterkeit



Rückblende: Im Jahr 2010 tauchten Die Heiterkeit in der Hamburger Musikszene auf – ein Trio, das stoischen Indieschrammelrock der alten Schule spielte, relativ gelangweilt über nichts Bestimmtes sang und dabei alles andere als heiter klang. Das Logo der Band war ein skeptisches Smiley mit geradem Strich als Mund, die erste EP hatte keinen Namen, es gab Jutebeutel, einen Hype, Liebe, Ironieverdacht und Argwohn. Meinen die das ernst? Und was wollen die? 2012 erschien das Debütalbum »Herz aus Gold« und zwei Jahre später »Monterey« – spröder Slowcore-Glam-Pop, unaufgeregt, schillernd und ein bisschen blasiert. Man kann nicht gerade sagen, dass Die Heiterkeit das Land in Flammen gesetzt hätten mit ihren Liedern über jene Momente des Lebens, die die meisten lieber liegen lassen, weil da nix von dem ist, wonach die meisten suchen: Euphorie, Ankommen, Geilsein. Jetzt also ihre aktuelle Platte »Pop & Tod I+II«. Es ist ja so: Mit dem ersten Album zeigt man, wer man ist, mit dem zweiten, dass man's ernst meint, und mit dem dritten, was man drauf hat. Und jetzt muss der Infotextverfasser ein bisschen an sich halten, denn »Pop & Tod I+II« ist das, was man einen Wurf nennt, ein großes Werk, meinetwegen Meisterwerk. Die Heiterkeit suchen keine Erlösung, sondern irrlichtern irgendwo zwischen Anziehung und Abstoßung, Verstehenwollen und Loslassen, Frustration und Kapitulation herum, und dabei strahlen sie eine Gelassenheit aus, die glücklich macht, weil sie alles mitdenkt, gegen jede Hysterie niemanden verarscht, und unverschämt oder verzweifelt genug ist, um im Mädchenchor zu singen: »Wenn es so weit ist, werden wir es wissen / Es kommt immer anders als gedacht / Es wird in Ordnung sein.« Da ist eine zauberhafte Zärtlichkeit in den Liedern, ein lässiger Minimalismus der Mittel – Mädchenchöre, Männerchöre, Melodien, Hooks und Harmonien! Und das alles irre unangestrengt. Zuweilen hat man das Gefühl, dass diese Musik gar nichts wirklich will, und das ist natürlich irritierend, denn das lässt viel Platz für eigene Gedanken, und damit muss man ja auch erstmal klarkommen.
Datum:
Beginn:   20:00
Ort: Ex-Haus
Zurmaiener Straße 114, Trier
Kategorie: Konzert
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Anfahrt:
Von Koblenz/Saarbrücken: kommend von der A48/A1, Abfahrt Autobahndreieck Moseltal, A602 Richtung Trier bis Autobahnende. Ca. 150m hinter der Shell Tankstelle/Burger King liegt das Exellenzhaus auf der rechten Seite.Von der BAB Luxemburg/Bitburg: A48 aus Luxemburg Abfahrt Trier auf die B51. Über die Kaiser-Wilhelm-Brücke, vor dem rechts abbiegen links einordnen und an der nächsten Ampel einen legalen U-Turn durchführen. Die Zurmaiener Strasse entlang fahren. Das Exellenzhaus befindet sich nach ca. 800 m auf der linken Seite (gegenüber dem Moselstadion).
Parken:
entlang der Zurmaiener Strasse und auf dem Parkplatz neben dem Exellenzhaus.
Anzahl Kategorie Preis Verfügbarkeit
Stehplatz 13.95 
verfügbar   nur noch wenige   momentan nicht verfügbar